Kleine SSD-Laufwerke unter Windows

Kleine SSD unter Windows

Da in zahlreichen Hilfe-Foren, in denen ich schreibe, immer wieder die Frage auftaucht, wie man gerade auf kleinen SSD Speicherplatz einsparen kann, um insbesondere mehr Spiele vom Geschwindigkeitsvorteil einer Installation auf der SSD profitieren zu lassen und ich es leid bin, den Fragenden jedes Mal nahezulegen, die Forensuche zu bemühen oder ihnen mit der kompletten Anleitung auf ihren Thread zu antworten, schreibe ich es einfach hier mal auf, um es von hier aus dann verlinken zu können.

Wenn Du also eine SSD im Rechner verwendest, insbesondere eine vergleichsweise kleine SSD von 120 oder 250 GB, dann musst Du (und auch bei andere SSDs unter ~640 GB solltest Du) einige Anpassungen am System vornehmen.

Trim aktivieren

Um die SSD unter Windows optimal zu konfigurieren, muss die Funktion TRIM für die SSD aktiviert werden. Teils macht Windows das bei der Erkennung einer SSD selbst. Aber man sollte es grundsätzlich überprüfen und, falls erforderlich, selbst aktivieren.

Dazu auf [Start] klicken > Windows-System > „Eingabeaufforderung“ > Rechtsklick: „Als Administrator ausführen“ > Sicherheitsabfrage bestätigen > in der Eingabeaufforderung dann fsutil behavior query DisableDeleteNotify eingeben und [Enter] drücken. Ist das daraufhin ausgegebene Ergebnis 0 ist TRIM aktiviert.

Wird dagegen als Ergebnis 1 ausgegeben, den Befehl fsutil behavior set DisableDeleteNotify 0 eingeben und [Enter] drücken. Anschließend exit gefolgt von [Enter] eingeben und den Rechner neu starten.

Persönlicher Ordner

Die Unterordner „Dokumente“, „Downloads“, „Bilder“, „Musik“ und „Videos“ im persönlichen Ordner müssen nicht zwangsläufig auf der SSD liegen, nur, weil dort Windows installiert ist. Sie lassen sich problemlos einzeln auch auf eine andere Festplatte verschieben.

Dokumente etwa, wie Word-Dateien oder PDFs, haben auf der SSD keinen Geschwindigkeitsvorteil, belegen dort ab er wertvollen Platz. Auch mit dem speichern der Downloads auf der SSD erzielt man keinen Geschwindigkeitsvorteil. Musik, die man nur abspielt und nicht in großem Stil bearbeitet, hat auf der SSD auch keine Vorteile. Videos und Bilder ebenso wenig. Diese Ordner kann man also getrost von der SSD auf die HDD verlegen und so viel Speicherplatz auf der SSD einsparen.

Dazu [Win] + [E] drücken, mit Rechts auf den Ordner „Dokumente“ klicken, dann „Eigenschaften“ wählen und auf die Registerkarte „Pfad“ wechseln. Hier auf „Verschieben“ klicken, auf die HDD navigieren, dort einen neuen Ordner mit dem Namen „Dokumente“ anlegen, diesen auswählen und danach mit einem Klick auf „Ja“ bestätigen, dass die Dateien verschoben werden sollen.

Windows verschiebt dann den Ordner und passt die Pfade entsprechend an, so dass in Zukunft, wenn man zum Beispiel eine Datei in Word in „Dokumente“ speichert, die Datei direkt in das Dokumenten-Verzeichnis auf der HDD geschrieben wird. Anschließend mit den anderen Ordnern in gleicher Weise verfahren.

Papierkorb von Windows

Der Papierkorb reserviert sich einen prozentualen Anteil am zur Verfügung stehenden Speicher, meist 10 Prozent. Reserviert heißt: Der Speicher gilt auch dann als belegt, wenn der Papierkorb an sich leer ist.

Papierkorb
Screenshot – Größe des Papierkorbs ändern

Stelle den Papierkorb für die SSD neu ein: Rechtsklick auf den Papierkorb > Eigenschaften > Benutzerdefinierte Größe > Wert 8192 oder 16384 MB (entsprechend 8 bzw. 16 GB). Diese Werte sind für den Normalbetrieb völlig ausreichend.

Systemwiederherstellung

Auch die Systemwiederherstellung reserviert sich einen prozentualen Anteil am Speicherplatz. Meist um die 5 Prozent. In der Regel reichen auf einem produktiven System, also eines Windows das stabil läuft und bei dem man nicht ständig an den Einstellungen herumspielt oder mit neuen Programmen und Tools experimentiert aber auch 2 bis 3 Prozent aus. [Win] + Pause] > Computerschutz > Windows Laufwerk (SSD) auswählen > Konfigurieren > 2 bis 3 Prozent per Schieberegler einstellen.

Systemwiederherstellung
Screenshot – Größe der Systemwiederherstellung ändern

Temporäre Dateien

Wenn man sich seine SSD nicht völlig von Windows zumüllen lassen will, empfiehlt es sich, die Ordner für die Temporären Dateien von Windows von der SSD auf eine Festplatte zu verschieben und die Umgebungsvariablen entsprechend anzupassen.

Umgebungsvariablen von SSD auf HDD ändern
Screenshot – Umgebungsvariablen von SSD auf HDD ändern

[Win] + [D] > „Dieser PC“ > HDD > Im Hauptverzeichnis der Festplatte je einen neuen Ordner namens TMP und TEMP anlegen, dann [Win] + [Pause] > Erweiterte Systemeinstellungen > Registerkarte „Erweitert“ > Schaltfläche „Umgebungsvariablen“.

Im oberen Teil des Fensters „Benutzervariablen für „Benutzername““ nacheinander die Variablen TMP und TEMP auswählen, jeweils auf „Bearbeiten“ klicken, dann „Verzeichnis durchsuchen“ und für beide den neu angelegten Ordner TEMP auf der Festplatte auswählen.

Benutzervariablen
Screenshot – Benutzervariablen von SSD auf HDD ändern

Dann im unteren Teil des Fensters „Systemvariablen“ auf die gleiche Art die Werte für die Variablen TMP und TEMP auf das auf der Festplatte neu angelegte Verzeichnis TMP ändern. Anschließend den Rechner neu starten.

Steam aufräumen

Wer Steam installiert und in Steam viele Spiele installiert hat, ist gut beraten, die zurzeit nicht so häufig verwendeten Spiele von der SSD zu nehmen und auf der HDD speichern zu lassen. Dazu auf der HDD ein Verzeichnis namens STEAM im Hauptverzeichnis neu anlegen.

Steam-Einstellungen
Screenshot – Steam-Einstellungen

Steam starten > Anzeige > Einstellungen > Abschnitt „Downloads“ > Oben unter „Bibliotheken“ auf „Steam-Bibliotheksordner“ klicken > auf „Verzeichnis hinzufügen“ klicken und den neu erstellten Ordner STEAM auf der HDD auswählen. Alles mit [OK] bestätigen.

Steam-Bibliotheksordner
Screenshot – Steam-Bibliotheksordner

Anschließend die Spiele, die man nur noch selten spielt, aber trotzdem nicht vom PC löschen will, mit Rechts anklicken > Eigenschaften > Registerkarte „Lokale Dateien“ > dort auf „Move Install-Folder …“ klicken und den neuen Steam-Ordner auf der HDD auswählen. Anschließend verschiebt Steam das Spiel von der SSD auf die HDD.

Lokale Steam-Dateien von SSD auf HDD verschieben
Screenshot – Lokale Steam-Dateien von SSD auf HDD verschieben

Astroneer – Aller Anfang ist schwer

Aller Anfang ist schwer

Wer mit Astroneer beginnt, ist zunächst mal mit der Frage konfrontiert, wie fange ich an. Die grundlegenden Steuerfunktionen werden, wenn sie erstmals auszuführen sind natürlich eingeblendet. Allerdings hilft das nicht gerade dabei, sich seine Basis erst mal mit dem Nötigsten auszurüsten, bevor man sich an die weitere Erkundung und die „höheren Funktionen“ des Games begibt. Ich selbst habe drei Versuche gebraucht herauszufinden, wie die grundlegende Basis beschaffen sein muss, um eine gute Grundlage für das weitere Spiel zu haben.

Wie also beginnen

Eines vorweg: Der Start in Astroneer gestaltet sich derzeit noch recht einfach. Für zukünftige Updates sind durchaus weitere Survival-Elemente wie Essen und Trinken geplant. Aber auch für den Moment ist es mangels einer InGame-Anleitung, deren Fehlen wohl noch dem Pre-Alpha Status dieses Early-Access Games geschuldet ist, vor allem für Neulinge im Genre gar nicht so einfach. Wie also beginnen?

Nach der Landung

Astroneer, Landekapsel nach der Landung
Astroneer, Landekapsel nach der Landung

Nach dem Gamestart durch auswählen eines Charakters (Vorsicht: Der Astronaut im orangenen Anzug hebt sich zwar schön von seinen Kameraden in weiß ab, ist aber derzeit auch noch ein wenig buggy), fliegt man zur Oberfläche des Planeten, wo man sich den Landeort leider derzeit noch nicht selbst auswählen kann. Nach der Landung steigt man mit [Tab] aus seiner Kapsel und dann steht man erst mal so da. Eine Kapsel, ein Astronaut und ein grell bunter Planet.

Nach dem Ausstieg zeigt eines das Game zunächst nur an, dass man mit [W], [A], [S] und [D] vorwärts, rückwärts und seitwärtsgehen und mit gedrückt gehaltener, rechter Maustaste und Bewegung der Maus die Kamera bewegen kann.

Erste Erkundung

Nun, mit der grundlegenden Steuerung vertraut, sollte man sich erst mal in seiner Umgebung umsehen. Am besten, sofern man denn einen in der Nähe hat, von einem kleinen Hügel aus. Doch Vorsicht: Die Sauerstoffleitung der Basis hat nur eine begrenzte Reichweite. Und der Sauerstofftank in seinem Arbeitsrucksack [Q] nur einen recht kleinen Sauerstoffvorrat. Wenn man nicht ersticken will, sollte man sich spätestens bei der 50% Sauerstoff Warnung schleunigst auf den Rückweg machen. Übrigens: Mit [Shift] kann man laufen und mit [Space] über kleinere Hindernisse springen.

Erste Ressourcen in Astroneer

Hat man sich einen ersten Überblick verschafft, sich zurück zur Basis begeben und seinen Sauerstoffvorrat wieder aufgefüllt, ist es an der Zeit die erste Ressource abzubauen: Gemisch.

Astroneer, Ressource Gemisch
Astroneer, Ressource Gemisch

Gemisch, eine der wichtigsten Ressourcen in Astroneer, liegt auf und im Boden, es ist schmutzig weiß und erinnert ein wenig an Bauschaum oder an die Schaumkrone auf einem Bier. Hat man es gefunden, kann man es mit seinem Terraforming-Tool [E] und der linken Maustaste abbauen. Für den Anfang tun es drei Einheiten.

Die ersten Objekte bauen

Astroneer, Rucksack-Inventar mit Solarmodul
Astroneer, Rucksack-Inventar mit Solarmodul

Hat man drei Einheiten Gemisch gesammelt, öffnet man seinen Rucksack [Q]. Ganz unten kann man durch Anklicken der Pfeiltasten durch die Objekte blättern, die man direkt in seinem Rucksack bauen kann. Die ersten beiden, interessanten Objekte sind das Solarmodul und die Verbindungen. Als erstes das Solarmodul. Sein Bau erfordert eine Einheit Gemisch. Und nach dem seinem Bau und Einbau seitlich am Rucksack, versorgt es einen zuverlässig mit der nötigen Energie zum Abbau weiterer Ressourcen – zumindest solange die Sonne scheint. Bei Nacht ist das Ding nutzlos.

Verbindungen – die Nabelschnur zur Basis

Das zweite Objekt was man sich nun bauen sollte, sind die Verbindungen. Hier baut man sich am besten gleich zwei.

Astroneer, die Sauerstoff-Nabelschnur
Astroneer, die Sauerstoff-Nabelschnur

Mit diesen Verbindungen – jedes gebaute Paket enthält derzeit jeweils 11 Stück – kann man die Sauerstoff-Nabelschnur der Basis in jede gewünschte Richtung verlängern und damit seinen Aktionsradius, innerhalb dem man von der Basis zuverlässig mit Sauerstoff versorgt wird, deutlich erweitern. Gesetzt werden die Verbindungen jeweils mit [T].

Die zweite Ressource

Astroneer, Ressource Harz
Astroneer, Ressource Harz

Die zweite, wichtige, Ressource in Astroneer ist Harz. Es findet sich wie Gemisch auf und im Boden, ist blau-gelb und trägt rundum stumpfe Stacheln. Harz ist die wichtigste Ressource, wenn es darum geht die Basis zu erweitern. Für die erste Erweiterung benötigt mal vier Einheiten Harz und drei Einheiten Gemisch.

Die erste Erweiterung der Basis

Hat man vier Harz und drei Gemisch gesammelt, geht es zurück zur Basis. Wenn man dort einmal rund um seine Landekapsel geht, wird man feststellen, dass eine Art Steckdose an deren Sockel einem dabei folgt. Zielt man mit der Maus auf diese Steckdose, steht darüber „Erweitern“.

Astroneer, die Erweiterung der Basis 1
Astroneer, die Erweiterung der Basis 1

Klick man darauf, fährt sie ein Stück aus der Basis heraus und verlang nach einer Einheit Harz. Packt man diese darauf, fährt sie noch etwas weiter aus und baut einen neuen Pod, der dann nach zwei weiteren Harz verlangt. Die packt man da aber besser nicht drauf, sondern erweitert die Basis von dem neuen Pod aus erst mal um einen weiteren. Erst auf den zweiten legt man dann auch die geforderten zwei Einheiten Harz drauf. Danach erweitert sich dieser Pod zu einer größeren Station, deren Funktion man mit den Pfeiltasten wählen kann.

Als erstes die Forschung

Als erste Station sollte man sich hier die Forschungsstation bauen. Ohne die kann man keine neuen Technologien erforschen. Und Astroneer lebt von neuen Technologien. Ihr Bau erfordert zwei Einheiten Gemisch. Hat man diese aufgelegt, klickt man auf den orangenen „I“-Button zwischen den beiden Auswahlpfeilen und die Forschungsstation wird gebaut. Viel anfangen kann man mit der Forschungsstation nach ihrem Bau aber noch nicht.

Astroneer, die Erweiterung der Basis, erste Station
Astroneer, die Erweiterung der Basis, erste Station

Erstens braucht sie erst mal Energie. Zweitens ein Forschungsobjekt. Doch zu letzterem später. Für die erste Energieversorgung baut man sich in einem Rucksack mit einer Einheit Gemisch ein weiteres Solarmodul. Dieses platziert man aber nicht an seinem Rucksack, sondern auf einem der seitlichen, orangenen, runden Anschlüsse der Forschungsstation. Damit bekommt sie Energie, sobald die Sonne scheint und man kann sich nach dem Auffinden eines Forschungsobjektes an seine erste Forschung machen.

Fortsetzung folgt in Kürze …

Astroneer – ein guter NMS-Ersatz

Astroneer, Early Access Pre-Alpha

No Man’s Sky, über ein halbes Jahr mein unangefochtenes Lieblingsspiel, wurde für mich vor gut 3 Monaten uninteressant, weil es zunächst nichts mehr für mich zu entdecken, nichts mehr zu erforschen und nichts mehr zu sammeln gab. Also habe ich aufgehört es zu spielen und mich auf die Suche nach einem brauchbaren Ersatz gemacht.

Nicht ein Ersatz, gleich mehrere

Erfolgreich. Ich fand nicht nur einen Ersatz, ich fand gleich mehrere. Das Early Access Game „Subnautica“[i], das so ziemlich alles auf sich vereint, was ich bei No Man’s Sky bislang schmerzlich vermisst habe – und was No Man’s Sky inzwischen in einigen Updates zwar nachgerüstet, für meinen Geschmack aber auch nur Kläglich umgesetzt hat.

Virtuelle Modelleisenbahn und mehr

Dann fand ist den Train Fever Nachfolger „Transport Fever“[ii]. Eine gelungene Kombination aus einer Wirtschaftssimulation und einer virtuellen Modelleisenbahn. Einfach Klasse. Und inzwischen noch viel besser, aufrüstbar mit unzähligen Mods aus dem Steam Workshop und aus der Train Fever und Transport Fever Community. Einfach genial.

Wieder im Weltraum
Astroneer Startbildschirm
In-Game Screenshot von Astroneer

Während Subnautica den Weltraum wenigstens noch streift, ist Transport Fever natürlich ein Game fernab des Weltraums oder neuer Welten. Mit Astroneer[iii] allerdings fand ich dann im Early Access auch einen wirklichen No Man’s Sky Ersatz.

 

Pre-Alpha

Zwar hat nun nach gut 30 Stunden Gameplay auch Astroneer für mich das gleiche Problem wie zuletzt No Man’s Sky, nämlich, dass ich bereits alles gesammelt, alles erforscht und auch alles an Planeten bereist habe. Dennoch spiele ich Astroneer im Gegensatz zu No Man’s Sky genüsslich weiter. Das liegt daran, dass bei Astroneer neue Inhalte definitiv vorprogrammiert sind, denn Astroneer ist nicht nur einfach Early Access, es ist gegenwärtig auch noch eine Pre-Alpha.

Ein tolles Game – trotz Bugs

Und obwohl das Spiel noch nicht mal eine vollwertige Alpha, geschweige denn eine Beta oder gar ein fertiges Game ist, macht es selbst mit den wenigen bislang enthaltenen Funktionen und noch zahlreichen, teils sehr lustigen Bugs einen unheimlichen Spielspaß – nicht zuletzt, weil Astroneer schon in seinem frühen Stadium einen Multiplayer mit der Möglichkeit zu Co-Op’s enthält. Kurzum, Astroneer macht einfach Spaß.

Endlich wieder Zeit und Lust

Inzwischen wieder mit der nötigen Zeit und einer brauchbaren Gesundheit gesegnet, die mir in den letzten gut drei Monaten gefehlt haben, weswegen hier auf meiner Seite weitgehend Stillstand war, werde ich in den kommenden Tagen und Wochen intensiv über Astroneer, Subnautica und Transport Fever schreiben. Es lohnt sich also wieder, ab und an mal wieder hier vorbei zu schauen.

[i] http://store.steampowered.com/app/264710/

[ii] http://store.steampowered.com/app/446800/

[iii] http://store.steampowered.com/app/361420/

No Man’s Sky – Das war‘s dann erst mal

Nichts Neues mehr

Tja, nach rund 200 Stunden Gameplay habe ich nun den Punkt erreicht, wo No Man’s Sky mich nur noch langweilt. Alle Errungenschaften sind erreicht, das Schiff auf 48 Slots und eine Top Ausstattung gelevelt, ebenso der Exo-Suit und das Multiwerkzeug ist mit 24 Slots auch vollends ausgebaut.

Bereits bekannt

Egal, auf welchen Planeten und welche Station ich komme, alle Objekte, Stationen und Terminals, alle Lebensformen mit denen man interagiert sowieso, spucken nur noch Technologie-Baupläne aus, hinter denen jeweils steht „(bereits bekannt)“. Etwas Neues habe ich schon lange nicht mehr gefunden.

Nichts Neues zu lernen

Bei den Monolithen, den Wissenssteinen und den Ruinen sieht es indes nicht anders aus. Neue Worte finden sich nicht mehr. Inzwischen heißt es nur noch „Nichts Neues“. No Man’s Sky – Das war‘s dann erst mal weiterlesen

No Man’s Sky – Neue Technologien für das Schiff

Mehr Möglichkeiten

Je mehr das eigene Schiff um Slots anwächst, umso mehr Möglichkeiten ergeben sich, das Schiff um neue Technologien zu erweitern und damit Antrieb, Waffen und Schutz zu verbessern. Eines der Probleme dabei ist, die zum Bau erforderlichen, teils seltenen Elemente und Gegenstände zusammen zu bekommen. Ein Weg besteht darin, sie an Bord von Raumstationen oder Handelsposten entweder vom Galaktischen Netzwerk oder direkt von anderen Piloten zu kaufen. Ein langer, teils mühsamer, in jedem Fall aber auch kostspieliger Weg.

Der einfache Weg

Aber es geht auch wesentlich einfacher und auch billiger. Wenn man sich sie in „Das Schiff aufrüsten“ beschrieben, seine neuen Schiffe sucht, stößt man regelmäßig auch auf abgestürzte Schiffe, die keine Verbesserung zum eigenen Schiff darstellen, weil sie die gleiche oder eine geringere Slot-Anzahl haben. Man ist versucht, hier einfach zum nächsten weiterzufliegen. Aber man sollte sich auch mit diesen schlechteren Schiffen beschäftigen, wenn man sein eigenes besser machen will.

Gestrandetes Schiff
Gestrandetes Schiff

Ausschlachten

Das Schöne an diesen schlechteren Schiffen ist, dass man sie ausschlachten kann. Die Vorgehensweise ist fast die gleiche, wie wenn man ein neues Schiff in Besitz nehmen will. Allerdings sollte man in diesem Fall einige Vorbereitungen treffen:

  1. Bevor man sich auf den Weg zu einem abgestürzten Schiff macht, sollte man eine Handelsstation oder eine Fortgeschrittene Lebensform aufsuchen und dort alles aus seinen Inventaren verkaufen, was man nicht unbedingt braucht. Es gilt so viele Slots als möglich in seinen beiden Inventaren frei zu bekommen.
  2. Wenn man nun das abgestürzte Schiff erreicht, ist es wichtig, sein aktuelles Schiff auf Sichtweite zum abgestürzten zu landen. Heißt: Von dem abgestürzten Schiff aus, sollte man sein eigenes sehen können. Das erfordert mitunter mehrere Anflüge, lohnt sich am Ende aber.

Das Schiff wechseln und auch wieder nicht

Hat man das abgestürzte Schiff erreicht und stellt fest, es ist gleich oder schlechter als das Eigene, lässt man die installierte Technik in einem eigenen Schiff unangetastet. Nichts wird zerlegt. Man interagiert nun mit dem aufgefundenen Schiff, führt den Vergleich durch und akzeptiert das aufgefundene Schiff, ohne etwas zu transferieren. Man lässt also sein eigenes Schiff voll ausgerüstet zurück und wird zum stolzen Besitzer eines völlig defekten Schiffes.

Transfer 01 - Ingame Screenshot by ASRvw
Transfer 01 – Ingame Screenshot by ASRvw

Zerlegen und Transferieren

Hat man das defekte Schiff in Besitz genommen, schlachtet man es aus. Man zerlegt alles, was sich an Bord an Technologie zerlegen lässt. Anschließend transferiert man alle Einzelgegenstände, die jeweils einen kompletten Slot belegen, von dem Schiffsinventar in seinen Exo-Suit.

Zurück zum „alten“ Schiff

Hat man alles zerlegt geht man zurück zu seinem alten Schiff, interagiert mit diesem und kann nun wieder vergleichen. Bei diesem Vergleich kann man nun alle Ressourcen aus dem abgestürzten, defekten Schiff in sein früheres übertragen und wieder zu seinem früheren Schiff wechseln. Auf diesem Weg bekommt man seltene Bauteile ganz einfach und ohne Mühe zusammen.

Wofür es sich lohnt

Das Ganze lohnt sich natürlich nicht für Elemente, die man auf dem Planeten ohnehin in Hülle und Fülle findet, wie etwa Plutonium oder Heridium. Es lohnt sich aber vor allem für exotische Elemente und Bauteile:

Dynamischer Resonator  - Ingame Screenshot by ASRvw
Dynamischer Resonator – Ingame Screenshot by ASRvw

– Einen bis zwei davon bekommt man für jeden zerlegten, fortschrittlichen Warp-Reaktor

 

 

 

 

Omegon  - Ingame Screenshot by ASRvw
Omegon – Ingame Screenshot by ASRvw

– Verwendet für und zu finden beim Zerlegen von Phasenstrahler, Strahlaufprall +4

 

 

 

Gravitino Ball  - Ingame Screenshot by ASRvw
Gravitino Ball – Ingame Screenshot by ASRvw

– Verwendet für und zu finden in Erweiterungen der Photonenkanone, Fortgeschrittene Kühlung +3

 

 

 

Wirbelwürfel  - Ingame Screenshot by ASRvw
Wirbelwürfel – Ingame Screenshot by ASRvw

– Findet sich außer in einigen Höhlen auch beim Zerlegen von Phasenstrahler, Strahlaufprall +4

 

 

 

Neutrinomodul  - Ingame Screenshot by ASRvw
Neutrinomodul – Ingame Screenshot by ASRvw

– verwendet für und zu finden in Impulsdüse Tau

 

 

 

 

Dimensionale Matrix  - Ingame Screenshot by ASRvw
Dimensionale Matrix – Ingame Screenshot by ASRvw

– verwendet für und zu finden in Phasenstrahler, Phasenkühlung +3

Hintergrund

In No Man’s Sky bekommt man beim Zerlegen von Technologien in der Regel 50 Prozent der zum Bau dieser Technologie erforderlichen Komponenten zurück. Will man also zum Beispiel eine +4 Erweiterung für den Phasenstrahler bauen, ist der einfachste Weg an die erforderlichen Komponenten zu kommen, eine solche Erweiterung in zwei gestrandeten Schiffen zu zerlegen.

No Man’s Sky – Portale in NMS

Portale, das große Rätsel

In vielen Stunden Gameplay sind mit inzwischen einige Portale in NMS begegnet. Wie viele, ich weiß es nicht genau. Es müssten so 12 oder 13 gewesen sein. Zu Beginn habe ich diese Strukturen einfach nur zur Kenntnis genommen und mich nicht näher damit beschäftigt. Dann aber haben mich Let’s Plays von 5tat und One_Shot_Gurl inspiriert, mich mal näher mit den Portalen in NMS und vor allem deren Aktivierung zu befassen. Die beiden haben es, trotz sehr interessanter Ansätze noch nicht geschafft. Ich allerdings auch (noch) nicht.

Funktionieren Portale in NMS überhaupt?

Das ist die große Frage. Allerdings sprechen einige Gameplay-Trailer wie dieser hier dafür, dass die Portale in NMS nicht einfach nur schön anzusehende Strukturen auf einzelnen Planeten sind, sondern das sie tatsächlich funktionieren. No Man’s Sky – Portale in NMS weiterlesen

Schiffe aufrüsten – No Man’s Sky

Teuer oder kostenlos

Ist man soweit, dass man sein Schiff aufrüsten kann und will, stellt sich die Frage, wie man das am besten anstellt. Die augenscheinlich einfachste Möglichkeit besteht darin, durch den Verkauf von Ressourcen möglichst viele Units zu machen und sich auf einer Raumstation einfach ein neues Schiff zu kaufen. Aber wenn man ein klein wenig Zeit und Geduld investiert, kann man auch kostenlos zu einem neuen Schiff kommen.

Kostenloses Schiff

Will man sein Schiff kostenlos aufrüsten, braucht man als ersten eine Handvoll Überbrückungschips und einen Signalscanner. Damit sucht man dann solange nach „Übertragungen“, bis man einen „Sendeturm“ findet. Zu diesem begibt man sich dann. Am Sendeturm angekommen, löst man die kleine Zahlenaufgabe an dessen Terminal und bekommt danach die Koordinaten eines „abgestürzten Schiffes“ angezeigt. Dorthin macht man sich dann auf den Weg. Schiffe aufrüsten – No Man’s Sky weiterlesen

Die Atlas Pässe – No Man’s Sky

Die Atlas Pässe

Die Atlas Pässe, damit wird man unmittelbar nach dem ersten Start des Spiels wird man gleich mit dem Umstand konfrontiert – und frustriert, weil es bestimmte, offensichtlich hochwertige, Ressourcen nur gibt, wenn man sich mit einem sogenannten Atlas-Pass ausweisen kann, den es insgesamt in drei Versionen gibt, V1, V2 und V3. Wo es irgendeinen davon aber letztlich gibt, verrät das Game hingegen nicht.

Atlas Pass V1

No Man’s Sky - Atlas Pass V1
Atlas Pass V1 – Ingame Screenshot by ASRvw

Der Atlas Pass V1 ist vergleichsweise simpel zu bekommen. Sofern man sich zu Beginn des Games dafür entschieden hat, dem sogenannten Atlas-Pfad zu folgen, muss man für den Pass nur die erste Weltraum-Anomalie aufspüren und mit den beiden Charakteren in dieser Anomalie, speziell mit „Spezialist Polo“ interagieren. Die Atlas Pässe – No Man’s Sky weiterlesen

No Man’s Sky – Wie anfangen

Anfangs belächelt

Ich spiele No Man’s Sky, wenn man von meinen körperlichen Einschränkungen aufgrund meiner verletzten Hand in den letzten Wochen und einer vierwöchigen Reha-Maßnahme mal absieht, inzwischen seit dem ersten Tag. Zu Beginn wurde ich im Freundeskreis dafür belächelt, insbesondere, weil rasch Meldungen von wütend-enttäuschten Spielern die Runde machten, die sogar nach zig Stunden Gameplay noch ihr Geld zurückverlangten.

Womit beginnen

Aber inzwischen sieht das anders aus. Viele Freunde und Bekannte haben nachgezogen, nachdem sie sich bei mir oder in Videos und Streams im Netz das Gameplay mal angeschaut haben. Und auch in den einschlägigen Foren tauchen immer mehr neue Spieler mit den immer gleichen Fragen auf, vor allem, wie sie denn am besten beginnen sollen. No Man’s Sky – Wie anfangen weiterlesen

No Man’s Sky

Große Erwartungen

Lange Zeit habe ich auf No Man’s Sky gewartet und als die Veröffentlichung absehbar war, habe ich es mir gleich auf Steam vorbestellt. Als es endlich raus war, konnte ich es meiner Hand wegen zunächst nur eingeschränkt spielen. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Zumindest die erste Zeit.

Erste Langeweile

Nach der ersten Spielzeit, so um die 15 Stunden Gameplay wurde es auch für mich zunächst langweilig, so wie es viele Leute kritisiert haben. Der Grund für meine Langeweile bestand vor allem darin, ewig lange der Aufrüstung der Ausrüstung nachlaufen zu müssen und das nicht zuletzt mit den körperlichen Einschränkungen einer verletzten Hand. Soweit, dass ich das Game zurückgeben und mein Geld (60,- € sind nicht eben preiswert für ein solches Game) zurückverlangen wollte, ging es dann aber nicht. No Man’s Sky weiterlesen

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